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Hier erhalten Sie das Programm "Frühjahr 2017" als PDF-Datei: Programm Frühjahr 2017
Die Museumsscheune macht Winterpause
Wir wünschen Ihnen eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Start ins neue Jahr.
Ab 20. Januar beginnt das Frühjahrsprogramm 2017 zu dem wir Sie herzlich einladen.


Freitag 20.1.2017
Marcus Jeroch

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Literarieté

Ein wenig schaut er aus wie ein dürrer Einstein, dem die Gedanken aus den Haaren stauben. Den Körper verschraubt in Schachtelsätzen, die Gliedmaßen in Rage, so tobt er mit Worten, als habe ihn die Muse einmal zu viel geküsst. Er wirbelt über die Bühne, wirft mit Worten und Bällen um sich, tauscht ihre Sinne, verstellt das Sagen, spielt mit Sprache wie ein Kind mit Spinnenbeinen. Ist das böse? Ist das Unschuld? Himmel, er reißt sie aus! Marcus Jeroch deutscht anders. Er taucht ein in Sprache bis zu Wahn und Tiefenrausch, dann plötzlich hockt er am Gestade der Worte, spielt mit ihrer Oberfläche, und doch – es plätschert Sinn. Er bietet ein Vergnügen der Querdenkerei, voll Nonsens und feinstens versteckter Philosophie. Da gibt es eine Menge zu hören, zu schauen und zu entdecken. Wobei nicht sicher ist, ob alle das gleich verstehen? Egal!  Es lebe der Unterschied. Und den gibt es reichlich bei Marcus Jeroch, durch die Vielfalt seiner Texte, den Reichtum seiner mal artistischen, mal ganz auf das Wort bedachten Darbietung.

weitere Informationen: marcusjeroch.de/
Beginn: 20:00 Uhr
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Freitag 27.1.2017
Frl. Knöpfle und ihre Herrenkapelle

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Themawechsel

Vor zwei Jahren gastierte die Herrenkapelle erstmals in der Museumsscheune und zauberte eine begeisternde Show auf die Bühne. Diesmal bringen die beiden Herren auch ihr Frl. Knöpfle mit. Dabei kommt es zum kuriosen Aufeinandertreffen einer ausgelernten Fleischereifachverkäuferin und zweier hochvirtuoser Musiker. In diesem Spannungsfeld entspinnt sich ein temporeiches, amüsantes Wechselspiel der Gegenpole, die unterschiedlicher nicht sein könnten und sich genau deshalb zu einem köstlichen Miteinander fügen. In dieser Show verlässt die Kabarettistin Cordula Möhringer als Fleischereifachverkäuferin Frl. Knöpfle ihre Fleischtheke und entert die Showbühne. Im dauernden Dialog mit dem Publikum entspinnt sie dabei skurrile, facettenreiche Geschichten von Bügelautomaten, Metzgeryoga und verunglückten Flirtkursen. Dabei treibt sie dem Publikum dermaßen die Lachtränen in die Augen, dass schon so manche Dame nach der Vorstellung neues Make-up auflegen musste. Die Herrenkapelle, bestehend aus Reiner Möhringer (Gesang, Klarinette, Saxophon, Gitarre) und Uli Kofler (Klavier, Gesang, Akkordeon) zaubert dazu ein unglaublich vielschichtiges, hochvirtuoses musikalisches Spektrum mit Gänsehautgarantie und  Liedern voller Witz und Wahrheit auf die Bühne.

weitere Informationen: www.musicomedy.de
Beginn: 20:00 Uhr
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Samstag 4.2.2017
Biber Herrmann

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ist einer der authentischsten und wichtigsten Folk-Blues-Künstler in unserem Lande und darüber hinaus. Den traditionellen Blues spielt er mit einer Lebendigkeit, die Herz und Seele berührt. Seine eigenen Songs greifen den Blues auf und führen ihn weiter zu einer Musik, die ihre eigene Sprache, Färbung und Tiefgang gefunden hat. He‘s a real soul brother, und glauben Sie mir, ich weiß, wovon ich rede.“ Kein Geringerer als der legendäre Konzertveranstalter Fritz Rau, der neben den Rolling Stones und Eric Clapton die ganze Welt-Elite des Blues, Rock und Jazz auf die Bühnen Europas gebracht hat, adelte den Songwriter und Gitarristen mit diesen Worten. Zu Recht, denn mit über 100 Konzerten pro Jahr zählt der Musiker zum festen Kern der europäischen Gitarrenszene. Ein vortrefflicher, musikalischer Leckerbissen. Auf verschiedenen Gitarren bringt der exquisite Singer/Songwriter seine Songs so gefühlvoll-elegant zum Schwingen, dass diese niemals in den sonst so verbreiteten Knödel-Blues abgleiten.

weitere Informationen: www.biber-herrmann.de
Beginn: 20:00 Uhr
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Freitag 10.2.2017
Thilo Seibel

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Ein Mann – ein Jahr – ein Blick zurück
Der politische Jahresrückblick 2016

In diesem Jahr war irgendwie alles durchwachsen bis niederträchtig: Flüchtlingsdeal, Brexit, US-Wahlkampf, Regenfälle, und der Sommer fiel auf einen Mittwoch. Die zentrale Frage des Jahres dürfte jedoch sein: Ab wie vielen Terroranschlägen wird unser Grundgesetz zur Folklore, politisch so geachtet wie Heinz-Erhard-Abende? Schon nach zwei Anschlägen soll die Bundeswehr im Inneren mit Sandsäcken Islamistenfluten eindämmen und flüchtige Täter mit flugunfähigen Hubschraubern verfolgen dürfen. Aber es gibt auch wichtige sportliche Fragen des Jahres zu klären: Waren die seltsam verorteten Hände deutscher Fußballspieler bei der EM Teil des politischen Plans  Europa nicht zu dominieren oder hat der Bundestrainer das Stellungsspiel nach den Regeln der Eurhythmie gestaltet? Und wie lange hat IOC-Präsident Thomas Bach vor den Olympischen Spielen am Busen von Wladimir Putin gelutscht? Die großen und kleinen politischen Ereignisse, Randnotizen und die schillerndsten Zitate – kurz: alles, was in diesem Jahr war und was davon alles nicht wahr war – Thilo Seibel hat es sich für diesen Abend für Sie gemerkt. Darüber hinaus ist dies der einzige politische Jahresrückblick, in dem das Publikum mitbestimmen kann, was das Jahr einzigartig gemacht hat.

weitere Informationen: www.thiloseibel.de
Beginn: 20:00 Uhr
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Freitag 17.2.2017
Pickup The Harp

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Homegrown Electro´coustic Blues

mit den Musikern Markus Knab (vocals, guitars, harp), Horst Andree (bass), Alexander Sessler (piano), Michael Schmid (vocals, harp) und Robert Burgert (drums): Eine treibende Slidegitarre, rhythmische, aber auch gefühlvolle Bluesharp-Soli, ein unglaubliches Piano und die schon fast „schwarze“ Stimme des Sängers formen den ursprünglichen, rauen Charakter der Band. Mit Eigenkompositionen, kreativen Klassiker-Versionen oder runderneuerten Traditionals gelingt es der Band immer wieder, das Publikum in die verrauchte Halbwelt der Spelunken der 30er Jahre in New Orleans zu entführen und durch moderne Grooves und Sounds  zurück ins Hier und Jetzt zu führen. Der universelle Gedanke des Blues wird gepflegt und weiter entwickelt. Liebe, Wut und was das Leben sonst noch ausmacht sind die Zutaten für eine musikalische Soul-Food, ein Delta- Gumbo, was wahrlich keinen kalt lässt. Das ist schon kein Retro mehr, das ist Tradition. Die Band ist in der Region bekannt und auch schon beim legendären FEST in der Günther Klotz-Anlage aufgetreten.

weitere Informationen: pickuptheharp.myportfolio.com
Beginn: 20:00 Uhr
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Freitag 10.3.2017
Christina Martin

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Experimentieren ist das Herzblut jedes Künstlers. Aber gelegentlich erleben sie Momente, in denen sich alles fokussiert  und unversehens haben sie die Tür zu einer unbegrenzten schöpferischen Zukunft aufgestossen. Christina Martin hat diesen Punkt auf ihrem fünften Album „It‘ll Be Alright“ erreicht, einer Sammlung von 10 Songs, mit denen die in Halifax lebende Singer/Songwriterin dort ankommt, wo ihre Musik immer hindeutete. Einen Ort, wo sich die Geister ihrer musikalischen Helden ganz ungezwungen unter die modernen Architekten des Pop-Rock mischen. „It’ll Be Alright“ ist bislang Christinas aussagestärkstes und zugänglichstes Album, das sich erfolgreich ihren vergangenen Kategorisierungen durch die Fachpresse entzieht. Ohne ihre Alternative Country- und Americana-Wurzeln zu verleugnen, taucht sie hier stärker in die Texturen von Pop und Rockmusik und schafft es so, ihre musikalische Persönlichkeit bis auf den Grund auszuloten. Das Brillante an diesem Album ist seine nahtlose Verbindung von Vergangenheit und Gegenwart. Die Brücke dazwischen ist Martins Stimme, ein Instrument, eindringlich und unmittelbar zugleich, Eigenschaften, die auch wunderbar den textlichen Inhalt von „It‘ll Be Alright“ beschreiben.

weitere Informationen: www.christinamartin.net
Beginn: 20:00 Uhr
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Samstag 18.3.2017
Martin Sommerhoff

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"Lerne lachen ohne zu weinen"
Martin Sommerhoff singt und spricht Kurt Tucholsky

Er war Lyriker, Kritiker, Romancier, bissiger Satiriker und Verfasser erotisch-frecher Chansons. Kurt Tucholsky liebte die Frauen, die verrauchten Berliner Kneipen und die halsbrecherischen Pointen. Er hat die Katastrophe des Nationalsozialismus vorausgeahnt, so früh wie kaum ein anderer – und doch geglaubt, sie mit der Schreibmaschine aufhalten zu können. Tucholskys Texte zeichnen sich aus durch sprachliche Brillanz, Witz und zeitlose Aktualität. In einer leichtfüßig-tiefgründigen biographischen Revue präsentiert der Hürther Kabarettist Martin Sommerhoff Chansons und Texte des unbequemen Zeitzeugen. Seit über 30 Jahren ist Martin Sommerhoff als "Handlungsreisender in Sachen gesunder Menschenverstand", als professioneller Kabarettist und Liedermacher im gesamten deutschsprachigen Raum unterwegs. Er ist Meisterschüler der Kabarettistin Lore Lorenz und Kulturpreisträger der Stadt Hürth.

weitere Informationen: www.martinsommerhoff.de
Beginn: 20:00 Uhr
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Samstag 25.3.2017
Michael Parléz

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Geheimwitzvoll
Zauberkunst und Comedy

Mit Michael Parléz erleben die Gäste der Museumsscheune zum wiederholten Mal einen Meister seines Faches. Er präsentiert mit seinem preisgekrönten Programm “Geheimwitzvoll“ eine Mischung aus erstklassiger Zauberkunst, erfrischender Comedy und amüsantem Bauchreden.  Trickreich und wortgewandt führt er das Publikum auf unnachahmliche Weise hinters Licht und lässt es zwischen Lachen und Staunen pendeln, während er versucht die kleinen und großen Geheimnisse eines Künstlerlebens etwas näher zu beleuchten. Michael Parléz wurde schon mehrfach mit Varieté- und Kleinkunstpreisen ausgezeichnet;  unter anderem war er Preisträger beim Kleinkunstpreis des Landes Baden-Württemberg, wurde mit dem Kleinkunstpreis der Stadt Emmendingen ausgezeichnet und beim Varietéfestival in Schlechming (Österreich) mit dem Sonderpreis bedacht. Nicht verpassen

weitere Informationen: www.michaelparlez.de
Beginn: 20:00 Uhr
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Samstag 1.4.2017
Werner Puschner

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Denk net! Mach's!

Humorvoll –hintergründige Mundart von Werner Puschner und jazziger Tastenzauber mit Norbert Maisch
„Soll ich oder soll ich net? Kann ich, will ich, darf ich? Oder net?“  Viel Zeit verbringen wir im Unentschiedenen und Vielleichtigen!  Vieles geschieht nur im Kopf, weil es nur dort möglich erscheint. Alles aber, was sich ereignet, hat dort seinen Ursprung:  Jede Tat, und sei es der einfache Gang zum Bäcker im Dorf, ist also genau genommen ein Sprung in’s Leben: Kopfgeburt. Die Spannung zwischen „denke un mache, chille un hektisch rühre“ findet sich in vielen neuen und bewährten Texten des bekannten Karlsbader Mundartautors Werner Puschner, Stammgast in der Ittersbacher Museumsscheune seit deren Bestehen. Höchst amüsant und gekonnt trägt er seine Texte vor, in denen es immer um das Abenteuer des Alltags geht, in denen er dem Bekannten das Überraschende, dem Vertrauten das Fremde abzugewinnen versteht. Der Ettlinger Jazz-Pianist Norbert Maisch spielt mal zwischen, mal zu den Texten fein abgestimmte, eingängige Jazzstandards und Improvisationen. Die beiden versprechen einen höchst unterhaltsamen Abend im schönen Ambiente zum Zurücklehnen, Schmunzeln, Nachdenken und Abschweifen.

weitere Informationen: www.de-badner.de
Beginn: 20:00 Uhr
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Freitag 7.4.2017
Trio de Janeiro

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Lú Thome, der "Guitarista" aus der Goldstadt, ein Mann mit markanter Nase, großen Füßen und langen Fingern trägt auf der Bühne meist ein weißes Hemd, schwarze Versace-Jeans und Socken von Pierre Cardin. Die halblange Föhnfrisur mit der hohen Stirn erinnert an einen gealterten Prinzen aus vergangener Zeit. Der Schnauzbart lässt sein schmales, kantiges Gesicht maskulin wirken. Über sich sagt der Sänger und Gitarrist Lú Thome aus Pforzheim: „Ich bin kein Musiker, ich führe ein ganz normales Leben“. Mit einem Augenzwinkern setzt er nach: „Ich habe in den Spiegel geschaut und festgestellt: Wer so hässlich ist wie ich, der muss Musik machen um bei den Frauen anzukommen“. Seine Band Trio de Janeiro erfindet sich ständig neu; je nach Anlass begegnen sich hier unterschiedliche Musiker, die auch in anderen Formationen national und international unterwegs sind.

Beginn: 20:00 Uhr
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